Rückblick: KI und Simulation in der Biotechnologie – Impulse für Rheinland-Pfalz
Beim Workshop „KI und Simulation in der Biotechnologie“ des Leistungszentrums „Simulations- und softwarebasierte Innovation“ in Kooperation mit Fraunhofer ITWM und Fraunhofer IMM kamen Politik, Wissenschaft, Industrie und Startups zusammen. LAB³ e.V. war mit Lennard Karsten und Nils Oliver Henzel gemeinsam mit mit Lucas Schneider und BioVation RLP vor Ort vertreten.
Die politische Rahmung mit Clemens Hoch, Michael Maskos, Thomas Reith, Roland Ulber, Eva Wilke und Andreas Blaeser, moderiert von Michael Bortz, setzte klare Signale: KI-Agenda des Landes, Förderzusage über 2,2 Mio. Euro, Fokus auf internationale Sichtbarkeit und den Ausbau von Rheinland-Pfalz als Biotech-Standort.
Unsere inhaltlichen Highlights:
Parameteroptimierung multivariater Analyseverfahren; die Beispiele aus der engen Kooperation Fraunhofer × BASF zum systematischen Daten- und Know-how-Aufbau. KI als Beschleuniger: von Proteinoptimierung und computergestützter Strukturanalyse bis zum Upscaling von Fermentationsprozessen. LNP-Produktion im Mikrolitermaßstab (u. a. mit Caterpillar-Mixer, Beispiel Doxorubicin) als Baustein personalisierter Medizin.
RNA-nukleotidbasiertes Large-Language-Model zur Analyse von RNA-Strukturen. Strömungs- und Reaktorsimulation (CFD) für robuste Scale-ups; Modellierung von Polymerprozessen im Labormaßstab.
3D-gedruckte biologische Mimic-Modelle und Organ-on-a-Chip-Designs als Brücke zwischen Grundlagenarbeit und Anwendung.
Einigkeit bestand darüber das Daten die Grundvoraussetzung sind und dass „KI-ready“ nur mit vollständiger Digitalisierung möglich ist. Die Beispiele reichten von der Notwendigkeit durchgängiger, reproduzierbarer Datenlandschaften (inkl. Early-Stage-R&D) bis hin zur Bedeutung leistungsfähiger Recheninfrastruktur (u. a. Supercomputing).
Besonders gefreut hat uns das Interesse und die Gesprächen mit Black Drop Biomedical, den Speakern und Teilnehmern von Unternehmen wie Boehringer Ingelheim, BASF dem Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz und dem Forschungszentrum Jülich sowie die damit wirtschaftlich, wissenschaftlich und politisch großartige begleitete Veranstaltung, samt Deep Dive in ein Zukunftsthema, dass auch uns sehr Motiviert.
Vielen Dank an die Gastgeberinnen und Gastgeber und an alle Sprecherinnen und Sprecher für die offenen Ein- und Ausblicke.
In eigener Sache, wir freuen uns über Kooperationen, Support, neue Projekte und stake Partner für die Innovationsökosysteme rund um unsere LABspaces kommt gern auf das Team des LAB³ e.V. oder Kai Ruf zu, wenn ihr mehr erfahren möchtet.